Freitag , 16 November 2018
Sicheres Fahren: Landstraße mit bewölktem Horizont

Sicheres Fahren: bin ich immer sicher unterwegs?

Ein paar nützliche Tipps zur Fahrsicherheit

Autofahren wird nach einigen Jahren Fahrpraxis vollkommen zur Routine. Die instinktive Vorsicht des Fahranfängers ist schnell überwunden und sicheres Fahren wird mit der Zeit zur Selbstverständlichkeit. Das ist natürlich auch gut so, denn ständig ängstlich oder nervös am Steuer zu sitzen wäre auf Dauer ansonsten ein Sicherheitsrisiko.

Allerdings kann die Routine auch dazu führen kann, dass man zu sehr auf die eigenen Fähigkeiten vertraut und mit der Zeit die Sicherheit vernachlässigt. Dazu kommt noch, dass in der Fahrschule Themen wie etwa Fahrphysik oder Aquaplaning oft gar nicht durchgenommen werden, so dass viele Autofahrer nicht einmal theoretische Kenntnisse über gewisse Gefahrensituationen haben, geschwiege denn Praxiserfahrung.

Darum ist es wichtig, sich auch als erfahrener Autofahrer bewusst mit dem Thema Fahrsicherheit zu beschäftigen.

Sich selbst richtig einschätzen

Das gilt nicht nur für die eigenen Fähigkeiten (ob man etwa der richtige Typ ist, um über enge Serpentinen zu fahren), sondern auch für die momentane Verfassung: Bin ich nicht doch zu müde? Zu gestresst? Ist das Grippemittel nicht doch zu stark gewesen? Es gibt auch Studien, die belegen, dass Autofahrer mit einem erregten Gemütszustand ein erhöhtes Unfallrisiko haben, was oft nicht bedacht wird.

Man muss sich immer darüber bewusst sein, dass Autofahren eine ernste Angelegenheit ist und sollte im Zweifelsfall lieber eine Alternative suchen oder aber in solchen Situationen besonders vorsichtig sein.

Ablenkungen vermeiden

Unser heutiger Alltag bietet so viele Ablenkungen, dass der gelegentliche Blick auf das Smartphone beispielsweise zu einer echten Gewohnheit geworden ist. Ging man früher nur ans Telefon, wenn’s geklingelt hat, widmet man ihm heute einen Großteil seiner Aufmerksamkeit. Muss das wirklich sein? Nein, oder zumindest nicht im Auto. Auch eine Ablenkung von ein paar Sekunden kann bereits fatale Folgen haben, darum sollte die Benutzung elektronischer Medien während des Fahrens absolut tabu sein.

Auf Ausnahmesituationen vorbereitet sein

Wie reagiere ich auf Nässe und Glätte, auf Aquaplaning oder auf plötzliche Hindernisse? Da es sich hierbei nun einmal um Ausnahmesituationen handelt, haben die meisten Autofahrer damit (zum Glück) keine Erfahrung. Es ist aber angebracht, sich mit diesen Themen zu beschäftigen, vor allem, um die nötigen Information gut im Bewusstsein zu verankern, damit man sie in Gefahrensituationen schnell abrufen kann. So erinnern sich etwa viele Autofahrer nicht schnell genug daran, dass bei Aquaplaning nicht gebremst und nicht gegengelenkt werden darf.

Fahrsicherheitstrainings belegen

Man kann in der Theorie noch so viel über sicheres Fahren wissen, im Ernstfall regiert man dann doch oft nicht richtig. Das liegt daran, dass theoretisches Wissen nur durch Erfahrung und Wiederholung in praktische Fähigkeiten verwandelt werden kann. Darum kann es auf jeden Fall sinnvoll sein, ein Fahrsicherheitstraining zu belegen, bei dem brenzlige Situation auf einem sicheren Trainingsgelände simuliert werden, zum Beispiel beim ADAC.

Fahrsicherheitstrainings werden heutzutage für spezifische Gefahren und auch für verschiedene Arten von Fahrzeugen angeboten: für sicheres Fahren von Motorrädern, sicheres Fahren von Lastwagen, etc.

Fahrerassistenzsysteme für sicheres Fahren

Fahrerassistenzsysteme haben zum Ziel, die Fahrsicherheit zu erhöhen, indem sie den Fahrer in kritischen Situationen vor einer drohenden Gefahr warnen, oder teilweise sogar aktiv Einfluss auf den Antrieb, die Steuerungen und die Signalfunktionen des Fahrzeugs nehmen. Vor allem für ältere Menschen mit einer geringeren Reaktionsfähigkeit sind diese Systeme sehr gut geeignet. Der einzige Nachteil könnte darin liegen, dass man zu sehr auf sie baut. Denn Fahrerassistenzsysteme dürfen in jedem Fall nur als Unterstützung verstanden werden. Wenn man sich zu sehr darauf verlässt oder im Vertrauen darauf sogar risikoreicher zu fahren beginnt, dann könnten sie sich eventuell sogar kontraproduktiv auswirken.

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